Wobbles
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Entdeckung
Dr. Mayfield (32) durchforstete den Gallamimo-Wald. Seine Tochter Jane-Mary Mayfield (10), unterstützte ihn bei dieser Expidition.
Als beide den dunklen Wald durchstreiften stießen sie nach einiger Zeit auf eine Gruppe tanzenter Lichter.
Sie entschlossen sich, dieses treiben aus der Nähe zu betrachten. Nach und nach kamen sie dem Lichtertanz näher und erkannten grobe Umrisse Baby Robben ähnlicher Gebilde.
Durch ein Knacken der Zweige und das Rascheln der Gebüsche verschreckten sie allerdings diese unbekannten Wesen.
Die nächsten Wochen und Monate beobachteten sie die scheuen Wesen weiter und notierten sich alles über ihr Verhaltensweisen.
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Mai 10
- Es ist unglaublich, die Menschheit hat Jahrhunderte lang gefürchtet diesen Wald betreten zu müssen. Seine Dunkelheit scheint über die Jahre den Menschen Angst eingejagt zu haben und man glaubte, es wirken böse Mächte, da kein Licht durch die Kronen der hohen und verdrehten Bäume fiel.
- Doch man glaubt nicht, was ihnen hierbei entgeht...
- Außergewöhnlich schöne Pflanzen, die wachsen trotz tiefster Dunkelheit...
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Mai 13
- Jane-Mary und ich sind weiter in den Wald hervorgedrungen, nachdem wir uns einen sicheren Rastplatz gesucht hatten und unser Lager aufschlugen.
- Sie ist ein sehr tapferes Mädchen für ihr Alter und ich bin froh so tatkräftige Unterstützung von ihr zu bekommen.
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Mai 14
- Wir sammeln Früchte von den Bäumen.
- Es klingt, als würde es regnen, doch wir spüren keinen Tropfen, was womöglich an den dichten Blätterdach der Bäume liegt. Es ist faszinierend, dass die Pflanzen in diesen Walt scheinbar ohne jegliches Sonnenlicht überleben können.
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Mai 15
- Wir sind noch tiefer in den Wald gegangen und konnten unseren Augen kaum glauben.
- Es war als würden die Pflanzen Licht selbst produzieren.
- Sie haben um sich herum kleine Lichtkugeln schwirren.
- Ich versuchte sie zu berühren und auf meine Hand zu nehmen. Dabei erlosch das Licht und es blieb ein feiner Staub, fast wie Blütenstaub der mir bisher bekannten Pflanzen, zurück.
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Mai 20
- Ich habe die letzten Tage die Pflanzen weiterhin beobachtet und erforscht.
- Gerade als wir umdrehen wollten bemerkten wir größere Lichter. Diese schwebten nicht so leicht und friedlich durch das Dunkel...es war als würden sie tanzen?!
- Jane-Mary und ich versuchten dies näher zu betrachten.
- Wir schlichen uns an und erkannten nach einer Weile Lebewesen die von der Körperform Baby Robben ähnelten.
- Sie hatten eine Art Laterne mit einer großen Kugel auf den Kopf. Diese Kugel schien das Licht zu sein, welches wir aus der Ferne als tanzente Lichter wahrnahmen.
- Leider verschreckten wir die Tiere und standen dann allein im Dunkeln...
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Mai 25
- Die letzten Tage hatten wir keinerlei Erfolg diese Wesen noch einmal zu sehen....
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Juni 5
- Endlich! Wir haben sie wiedergefunden...
- Diese Wesen scheinen wirklich scheu zu sein...aber friedlich.
- Wir haben es geschafft ihr Vertrauen zu gewinnen... und werden die nächsten Tage weiter daran arbeiten.
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Juni 20
- Jane-Mary hat es geschafft, dass eines dieser "Baby Robben" ihr vollkommen vertraut. Sie kann es anfassen, streicheln und sogar füttern. Auch der Rest wird zunehmend zutraulicher...
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Juni 25
- Heute gaben wir der Spezies den Namen "WOBBLE".
- Jane-Mary fand den Namen passend aufgrund der Bewegung die, die Leuchtkugel an ihren Köpfen machte.
- Sie scheinen äußerst friedlich gestimmt und ernähren sich größtenteils von den Pflanzen (und selten auch kleineren Insekten).
- Verursacht die Nahrungsaufnahme das Leuchten in ihren Kugeln?
- Es scheint auch, als würde die Zeichnung auf ihren Körpern von Tier zu Tier unterschiedlich sein. Viele ähnelten sich aber auch stark.
- Hatte es etwas mit der Gruppe zu tun, denen sie angehörten?
- Jane-Mary und ich beschlossen uns zunächst zurückzuziehen und unsere bisherigen Aufzeichnungen zu veröffentlichen.
- Dabei folgte ihr das eine Wobble, welches sie "gezähmt" hatte.
- Werden sie in Zukunft Haustiere sein?
- Wir werden zurückkommen um mehr über diesen fabelhaften Ort in Erfahrung bringen zu können!
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Ende der gefundenen Aufzeichnungen.
Aktuelle Ereignisse
Schnappschuss von einem Wobble in seinem natürlichem Habitat.
Wobbles erfreuen sich wachsender Beliebtheit nach den Veröffentlichungen von Doc Mayfields Forschungstagebüchern.
Jedoch wagt sich noch lang nicht jeder in den furchteinflößend dunklen Gallamimo-Wald,
weshalb sich so manches Magazin nach so einem guten Foto von ihnen die Finger leckt.
Es zieht deswegen momentan viele (mutige) Fotografen, die ein wenig knapp bei Kasse sind, dorthin.
Wobbles zu fotografieren brauch aber unheimlich viel Geduld. (Und Glück)
Sie sind nämlich nach wie vor (besonders bei Fremden) sehr scheu und schreckhaft.
Dieses hier hatte wohl zufällig gerade Lust drauf, Model zu spielen.
