Moni
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Wir sehen hier den Mond der N-earth, Moni. Moni ist abgesehen von ihrem freundlichen Lächeln (irgenwann aufgemalt als Werbegag für die böse fastfoodkampanie) völlig unspektakulär, sie ist aus durchschnittlichem Gestein, durchschnittlich groß und durchschnittlich schwer und durchschnittlich schwer zu erreichen.
Aufgrund dieser ihrer durchschnittlichen, unspektakulären und zugegebenermaßen etwas spießbürgerlichen Eigenschaften ist sie unglaublich beliebt als alternativer wohnort bei n-earth Überdrüssigen, die milchshakemeer, kubummkröten, sutiheimer, laufende waldstücke und seelenmordende ginger einfach nicht mehr ertragen.
Diese Auswanderer haben auf der Rückseite des Mondes, also auf Monis Hinterkopf, hinterm Mond, eine Zivilisation gegründet, die säuberlich gepflegte Vorgärten, Bausparverträge und die durchschnittlichkeit des Lebens preißt. Hiterm Mond müssen sie die n-earth nichtmal sehen und das hilft ihrem lebensstil ungemein.
Hiterm Mond wird trotzdem durch die gleiche geniale Technologie mit Sauerstoff versorgt wie bereits bekannte Ortschaften auf n-earth: ein abgeriegeltes Ökosystem in einer Plastiktüte. Diese Plastiktüte ist jedoch nicht durchsichtig, sondern von innen blau angemalt um die illusion von durchschnittlichkeit zu erzeugen und den bewohnern nicht die unendlichen weiten des weltalls vorzuführen. Jede nacht um 8 geht in der Plastiktüte das Licht aus.
Wegen der Plastiktüte und ihrer runzeln und krater sieht moni aus wie eine freundliche omi mit einem schlecht sitzenden hütchen.
