Kinderfressender Zuckerwattewald
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Der Kinderfressende Zuckerwattewald (Silva saccharia-fluffipuff infantem vorandi) ist ein dem Kontinenten Schlar inhärentes Phänomen.
Sein Name rührt von frühen Erzählungen her, die das Verhalten von im Wald wachsenden Zuckerwattebäumen dokumentieren, die Kinder bei lebendigem Leibe verschlingen. Als Wald stellt er kein in sich geschlossenes Ökosystem dar, denn er zeigt gleichzeitig Anzeichen eines ökologischen Systems, eines Organismus, wann anders wiederum erscheinen einzelne Strukturen des Waldes per se über ein eigenes Bewusstsein zu verfügen. Forschungen über den Kinderfressenden Zuckerwattewald erweisen sich als wenig erfolgreich, da selten ein Forscherteam fündig wurde oder lebendig zurückgekehrt ist. Nichtsdestotrotz gibt es einige wenige Daten, die aufschlussreiche Informationen bieten.
Lage
Die Lage des Zuckerwattewaldes verändert sich regelmäßig. Viele Elemente des Waldes scheinen sich selbst fortbewegen zu können. Einigen, die dazu nicht in der Lage sind wird von den anderen geholfen. Wann und warum der Walt seinen Standort verändert ist unklar. Es können aber geographische Faktoren eine Rolle spielen, denn die Landschaft Schlars verändert sich ständig durch den enormen Einfluss des umgebenden Milchshakemeeres und Was-Auch-Immer. Aus diesem Grunde ist es noch schwieriger den Wald zu finden, da es keine landschaftlichen Merkmale oder Schilder zur Orientierung gibt. Karten vom Schwarzmarkt erweisen sich als nutzlos, da sie meistens schon vorgestern abgelaufen sind. Nicht einmal ein sich regelmäßig aktualisierendes nationalsozialistisches Navigationsgerät scheint den Wald ausfindig machen zu können. Aus der Luft erweist sich die Suche als sehr gefährlich, da man schnell Gefahr läuft in einem der vielen Stürme in der Luftzone über Tralien gefangen zu werden, aus dem man meist nur kandiert wieder heraus kommt. In der Regel ist es wahrscheinlicher, dass der Wald den Suchenden findet, statt anders herum.
Sonstiges
Häufig überschneiden sich die Gebiete des Zuckerwattewaldes mit denen der Schlar-Affen. Nennenswerte Konflikte konnten dabei jedoch nicht festgestellt werden, sie Leben im Gleichgewicht.
Der Kinderfressende Zuckerwattewald besteht nicht bloß aus Zuckerwattebäumen. Auch andere intelligente Pflanzenarten stellen den Bestand des Waldes, wie Karamell Kraut, Sirupbäume und Bäume mit diesen kandierten Äpfeln, die man auf Weihnachtsmärkten immer kaufen kann.
Eine entfernte Verwandtschaft mit dem Laufendem Waldstück wird in Fachkreisen diskutiert, aber für unwahrscheinlich gehalten. Vielleicht rutscht der Wald ja nur ständig ab.